Alles auf einen Blick
Was ist SoftPOS?
Software Point of Sale – Ihr Smartphone wird zum vollwertigen Kartenterminal. Keine zusätzliche Hardware nötig.
Für wen geeignet?
Handwerker, Lieferdienste, mobile Dienstleister, Einzelhändler mit niedrigem Transaktionsvolumen.
Kosten bei Future Payments:
- Keine Hardware-Anschaffung – Sie nutzen Ihr vorhandenes Smartphone
- Transaktionsgebühren abhängig von Kartenart und Umsatzprofil – individuelles Angebot über den Kostencheck
- Zum Vergleich: klassische EC-Terminals gibt es stationär ab 12,50 € pro Monat, mobil ab 16,95 € pro Monat (Stand: September 2026)
Setup-Zeit: Unter 10 Minuten
Benötigt: Ein NFC-fähiges Smartphone mit aktuellem Betriebssystem
Was ist SoftPOS und wie funktioniert es?
SoftPOS verwandelt Ihr Smartphone in ein vollwertiges Kartenterminal – ohne zusätzliche Hardware. Kunden halten ihre Kredit- oder Debitkarte einfach an die Rückseite Ihres Handys, und die Zahlung wird per NFC (Near Field Communication) verarbeitet.
Die Technologie dahinter
Moderne Smartphones verfügen über eingebaute NFC-Chips, die normalerweise für Apple Pay oder Google Pay genutzt werden. SoftPOS-Apps nutzen diese Hardware, um Kartenzahlungen zu akzeptieren – genau wie ein klassisches Kartenterminal.
Der Ablauf:
- Sie öffnen die SoftPOS-App auf Ihrem Smartphone
- Geben den Betrag ein
- Kunde hält seine Karte an Ihr Handy (kontaktlos)
- Zahlung wird in Sekunden verarbeitet
- Digitaler Beleg per E-Mail oder SMS
Wichtig: Die Technologie unterliegt denselben Sicherheitsanforderungen wie klassische Kartenterminals – unter anderem der PCI-DSS-Compliance. Alle Kartendaten werden verschlüsselt übertragen.
SoftPOS vs. klassisches Kartenterminal: Der ehrliche Vergleich
| Kriterium | SoftPOS | Klassisches Terminal |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | keine (nutzt vorhandenes Smartphone) | Miete stationär ab 12,50 € / Monat, mobil ab 16,95 € / Monat |
| Transaktionsgebühr Visa/Mastercard | 1,90% | 0,89 % |
| Transaktionsgebühr American Express | 1,90% | 1,5 % |
| Transaktionsgebühr Debitkarte | 0,89% | ab 0,24% |
| Setup-Zeit | Minuten nach Freischaltung | Lieferung und Einrichtung nötig |
| Mobilität | Sehr mobil, immer dabei | Zusätzliches Gerät |
| Belegdrucker | Nur digitale Belege | Optional integriert |
| Akkulaufzeit | Abhängig vom Smartphone | Auf Kassenbetrieb ausgelegt |
| Ideale Nutzung | Gelegentliche Zahlungen, unterwegs | Häufige Zahlungen, stationär |
Hinweis: Auf Mobilgeräten können Sie die Tabelle horizontal scrollen.
Für wen lohnt sich SoftPOS wirklich?
SoftPOS ist perfekt für:
1. Mobile Dienstleister
- Handwerker (Elektriker, Klempner, Schreiner): Zahlung direkt beim Kunden vor Ort
- Lieferdienste: Bargeldlose Zahlung bei Auslieferung
- Mobile Pflege & Gesundheitsdienste: Diskrete Abrechnung ohne Bargeld
2. Gelegentliche Kartenzahlungen
- Wochenmarkt-Händler mit geringem Kartenumsatz
- Event-Caterer bei sporadischen Veranstaltungen
- Hobby-Verkäufer auf Flohmärkten
3. Start-ups & Gründer
- Minimale Anfangsinvestition, da keine Hardware nötig ist
- Testen, ob Kartenzahlung vom Kunden angenommen wird
- Flexibel skalieren, wenn Bedarf steigt
4. Nebentätigkeiten
- Fotografen bei Shootings
- Personal Trainer bei Kundenterminen
- Nachhilfelehrer bei Hausbesuchen
SoftPOS ist nicht ideal für:
1. Hohes Transaktionsvolumen
Weil bei SoftPOS die gesamten Kosten der Kartenzahlung allein über die Transaktionsgebühr laufen, kippt die Rechnung mit steigender Zahl an Zahlungen: Ein Mietterminal verteilt seine feste Monatsgebühr auf viele Transaktionen und wird pro Zahlung dadurch immer günstiger.
2. Stationärer Einzelhandel
- Wenn Sie ohnehin an der Kasse stehen, ist ein dediziertes Terminal praktischer
- Ihr Smartphone ist während jeder Zahlung blockiert
3. Gastronomie mit hohem Durchsatz
- Cafés, Restaurants und Bars mit dichtem Zahlungsaufkommen
- Hier rechnet sich ein klassisches Terminal meist schnell
4. Bedarf an Papierbelegen
- SoftPOS bietet nur digitale Belege
- Wenn Kunden häufig Papierbelege verlangen, ist ein Terminal mit Drucker sinnvoller
Kostenvergleich: Wann rechnet sich welche Lösung?
Die Entscheidung hängt an einer einzigen Frage: Wie viele Kartenzahlungen fallen pro Monat an?
Wenige Zahlungen, hohe Beträge (z. B. Handwerksbetrieb)
Hier fällt die feste Monatsmiete eines Terminals stärker ins Gewicht als die Transaktionsgebühr. SoftPOS ist attraktiv, weil überhaupt keine Grundkosten und keine Anschaffung anfallen.
Viele Zahlungen, kleine Beträge (z. B. Food Truck, Kiosk)
Hier dreht sich das Bild: Die Monatsmiete – stationär ab 12,50 €, mobil ab 16,95 € – verteilt sich auf viele Transaktionen, während die Transaktionsgebühr bei SoftPOS mit jeder Zahlung mitwächst. Ab einem gewissen Volumen ist das gemietete EC-Terminal die günstigere Wahl.
Welcher Punkt für Ihren Betrieb gilt, hängt von Ihrem Kartenmix und Ihrem durchschnittlichen Bonwert ab. Eine konkrete Gegenüberstellung für Ihre Zahlen erhalten Sie im Kostencheck oder im persönlichen Gespräch.
So starten Sie mit SoftPOS in unter 10 Minuten
Schritt 1: Smartphone-Kompatibilität prüfen
- Das Gerät muss NFC-fähig sein und ein aktuelles Betriebssystem haben
- Welche Modelle unterstützt werden, sehen Sie auf der SoftPOS-Produktseite
Schritt 2: Bei Future Payments melden
- Zur SoftPOS-Anmeldung
- Unternehmensdaten verifizieren
Schritt 3: App installieren
- Google Play Store (Android) oder App Store (iOS)
- Anmelden mit Ihren Zugangsdaten
Schritt 4: Erste Zahlung testen
- Kleinen Testbetrag eingeben
- Karte ans Smartphone halten
- Fertig – Sie können loslegen!
Support: Bei Fragen erreichen Sie Future Payments unter 040 226 226 100
Die häufigsten Fragen zu SoftPOS
Ist SoftPOS wirklich sicher?
Ja. SoftPOS unterliegt denselben Sicherheitsanforderungen wie klassische Terminals: Kartendaten werden verschlüsselt übertragen und nicht dauerhaft auf Ihrem Smartphone gespeichert.
Funktioniert SoftPOS offline?
Nein. Sie benötigen eine Internetverbindung über WLAN oder mobile Daten, weil jede Zahlung online autorisiert wird. Ohne Verbindung lassen sich keine Zahlungen abwickeln.
Kann ich während einer Zahlung normale Handy-Funktionen nutzen?
Nein. Während der Zahlung ist das Smartphone für den Bezahlvorgang belegt; Anrufe oder Nachrichten sind in diesen Sekunden nicht möglich.
Gibt es ein Transaktionslimit ohne PIN?
Ja. Wie bei jedem kontaktlosen Bezahlvorgang ist ab einem bestimmten Betrag eine PIN-Eingabe erforderlich; in Deutschland liegt diese Grenze üblicherweise bei 50 €. Der Kunde gibt die PIN dann auf Ihrem Display ein.
Was passiert bei technischen Problemen?
Future Payments bietet Support per Telefon (040 226 226 100) und E-Mail. Die App enthält zudem eine Troubleshooting-Hilfe.
Fazit: Wann ist SoftPOS die richtige Wahl?
SoftPOS ist eine clevere Lösung für mobile Dienstleister und Gründer, die flexibel und ohne Anfangsinvestition Kartenzahlungen akzeptieren möchten.
SoftPOS lohnt sich für Sie, wenn:
- Sie überschaubar viele Kartenzahlungen pro Tag verarbeiten
- Sie hauptsächlich mobil und unterwegs arbeiten
- Sie keine Hardware-Investition tätigen möchten
- Digitale Belege ausreichen
Ein klassisches Terminal ist besser, wenn:
- Sie hohes Transaktionsvolumen haben
- Sie stationär an der Kasse arbeiten
- Sie Papierbelege ausdrucken müssen
- Langfristig planbare Kosten wichtiger sind als der Verzicht auf Anschaffung
Jetzt starten: SoftPOS oder klassisches Terminal?
Noch unsicher, welche Lösung passt?
Das Team von Future Payments berät Sie kostenlos und unverbindlich – telefonisch unter 040 226 226 100 oder über das Kontaktformular.
SoftPOS: Ihr Smartphone wird zum Terminal
- Keine Hardware nötig
- Setup in unter 10 Minuten
- Transparente, transaktionsbasierte Abrechnung
Klassisches Terminal bevorzugt?
Quellen
- PCI Security Standards Council: Mobile Payments on COTS (MPoC), abgerufen am 14. September 2026.
- Initiative Deutsche Zahlungssysteme (girocard): Häufig gestellte Fragen zum kontaktlosen Bezahlen, abgerufen am 14. September 2026.
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Kontaktloses Bezahlen im digitalen Alltag via NFC, abgerufen am 14. September 2026.





